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Genitalästhetik
Genitalästhetik - eine Schritt zur Selbstakzeptanz
Man spricht von Genitalästhetik wenn eine ästhetische Behandlung im
Intimbereich einer Frau vorgenommen wird. Dank der ästhetisch-plastischen
Chirurgie gibt es eine breite Vielfalt an Methoden die zur ästhetischeren
Erscheinung des weiblichen Intimbereichs beisteuern und gegebene
Beeinträchtigungen beseitigen können.
Wenn Frauen sich für die Intimchirurgie, wie die Genitalästhetik häufig auch
genannt wird, entscheiden, kann dies verschiedene Gründe haben. Manche
Frauen finden ihren Intimbereich einfach nicht ästhetisch, andere haben
ernste körperliche Beschwerden. So können zum Beispiel besonders große
Schamlippen zu Beschwerden beim Fahrradfahren und beim Tragen bestimmter
Kleidung führen oder aber auch zu Unwohlfühlen während dem
Geschlechtsverkehr, wenn man sich dem Partner nackt zeigt.
Die Genitalästhetik ermöglicht deshalb verschiedene Eingriffe die den
Intimbereich ästhetischer machen können.
So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der Schamlippenverkleinerung um die
Schamlippen zu verkleinern oder die Vagina zu straffen. Ebenso kann man den
Venushügel verkleinern indem man an den entsprechenden Stellen
überschüssiges Fett absaugt, welches sich unwillkürlich nach den Jahren dort
ansetzt und besonders während den Wechseljahren vermehrt auftaucht und von
Vielen als sehr störend und unangenehm empfunden wird.
Weiterhin ist es sogar möglich das Hymen, also das Jungfernhäutchen der
Frau, das für gewöhnlich beim ersten Geschlechtsverkehr einreißt, zu
rekonstruieren, es also wiederherzustellen. Dies kann vor allem in einigen
Religionen sehr wichtig sein.
Die Nachfrage nach solchen Eingriffen im Intimbereich wird immer größer, da
viele Frauen unter den damit verbundenen Problemen sehr leiden. Und
mittlerweile trauen sich auch immer mehr dieser Frauen auch über diese
Probleme zu reden und einen Eingriff machen zu lassen der ihnen eine
Besserung verspricht.
Diese Operationen dauern meistens ungefähr 1 bis 3 Stunden und werden unter
örtlicher Betäubung, so genanntem Dämmerschlaf, durchgeführt. Der Eingriff
wird ambulant gemacht, das heißt die Patientin kann nach wenigen Stunden die
Klinik bereits wieder verlassen. Nach dem Eingriff wird der Intimbereich
regelmäßig gekühlt und es werden Sitzbäder gehalten. Sport ist bereits nach
einigen wenigen Woche wieder möglich. Diese Angaben können je nach
Operationsart und Reaktion darauf noch variieren.
Jede Operation birgt natürlich auch Risiken. Es kann auch bei Operationen im
Intimbereich zu Entzündungen, Blutungen und leichten Asymmetrien kommen. Das
Intimleben wird durch eine solche Operation jedoch für gewöhnlich nicht
beeinflusst.
Fest steht jedoch, dass Intimästhetik einen wichtigen Schritt zur
Selbstakzeptanz darstellen kann. Sie ist für viele Frauen der Ausweg aus der
sexuellen Isolation, welche sich leider oft ergibt wenn man unzufrieden mit
dem eigenen Körper ist und ihn anderen aus Schamgründen nicht zeigen möchte. |